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VAHLE stellt erfolgreiche Weiterentwicklung des eRTG Teleskoparms auf der TOC Americas 2011 vor

VAHLE hat auf der Fachmesse TOC Americas 2011 in Panama vor einem weltweiten Fachpublikum aus den Bereichen Hafentechnik, Kranhersteller und Port IT seine Neuentwicklung im Bereich E-RTG vorgestellt. VAHLE konnte in jüngster Zeit verschiedene innovative und anspruchsvolle Produkte im Bereich moderner Hafen- und Umschlagtechnik entwickeln und gilt als Spezialist für umweltfreundliche Antriebe im Bereich der Hafenkrane. Das von VAHLE entwickelte System eRTG funktioniert folgendermaßen: Bewegt sich der dieselbetriebene Kran in die Containergasse hinein, kann der Dieselgenerator gestoppt werden und das Fahrzeug wird vahle_toc_americas_2011.gifvollautomatisch mittels eines Teleskoparms über ein innerhalb der Gasse angebrachtes Stromschienensystem mit Energie aus dem öffentlichen Stromnetz versorgt. Diese flexible Lösung besticht durch ihren geringen Platzbedarf, die umweltfreundliche Energieversorgung mittels Elektrizität und die extrem kurzen Ein- und Ausfahrzeiten in die Gasse. Dieser von VAHLE entwickelte Teleskoparm ist nun noch weiter optimiert worden: Der Teleskoparm ist fortan nicht mehr pneumatisch angetrieben und somit auf einen Kompressor auf dem RTG angewiesen, sondern funktioniert mittels modernster frequenzmrichter gesteuerter Antriebstechnik. Die SPS, die auf dem Siemens Simatic S7 System basiert, ist von dem modular aufgebauten Schaltschranksystem komplett getrennt. Durch den zweistufigen Aufbau des Teleskoparms werden viel größere Abstände zwischen RTG und Stahlbau möglich: Während der vertikale Aufbau der Anlage sich bewährt hat und unverändert geblieben ist, hat man im horizontalen Bereich mit 1,70 Meter mehr als die doppelte Länge des Vorgängermodells erreicht. Dadurch können zum einen größere Verfahrtoleranzen erzielt und zum anderen größere Abstände zwischen RTG und Stahlbau überbrückt werden. Sogar doppelseitige Stahlbauten durch die 2 Gassen versorgt werden können sind jetzt möglich. Ein Auto-steering System hält das RTG vollautomatisch in der Spur, sodass die Toleranzen des Teleskoparms nicht überschritten werden können. „Das von uns neu entwickelte System dient dazu, das RTG in das Automationskonzept eines modernen Terminals einzubinden und bringt enorme Kosteneinsparungen in Bezug auf Dieselverbrauch und Wartungskosten. Auch eine Datenanbindung des RTG an das TOS, das Terminal Operation System kann ohne Probleme realisiert werden“, so VAHLE-Geschäftsführer Michael Pavlidis, der die Neuentwicklung vor dem PEMA Technology Forum im Rahmen der TOC vortrug. „Langfristig kann ein Hafen, der sich für eine Elektrifizierung der Stacking Area entscheidet, auch dadurch erhebliche Investitionen einsparen, dass die RTGs mit wesentlich kleineren Generatorsets ausgestattet werden können – insgesamt ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung zukunftsweisende, intelligente und nachhaltige Hafentechnik“.  
 
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