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Erster Auftrag für Elektroautos |
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Vahle sorgt für induktive Ladung übers Nummernschild
Vahle hat den ersten größeren Auftrag zur Ausrüstung von Elektroautos erhalten. Der Hamburger Unternehmer Sirri Karabag, Marktführer für die Umrüstung von Benzinern auf Elektroantrieb, hat mit Vahle einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Erstmals sollen 20 Fahrzeuge vom Typ Karabag 500 E – das sind umgebaute Fiat 500 – induktiv mit Energie versorgt werden. Die Fahrzeuge werden danach als Firmenfahrzeuge u.a. von Fluggesellschaften und Versicherungen im Einsatz sein.
Vahle biete mit seiner berührungslosen Energieübertragung CPS® (Contactless Power Supply) eine Lösung an, die Karabag überzeugt hat. Strom getankt wird mittels einer mobilen Ladestation, die das Auto mit Strom versorgt, wenn es mit dem Nummernschild an diese Station heranfährt. Auf der stationären Seite ist in Höhe des Nummernschildes eine Spule aufgestellt, die Sekundärseite, das Pick-Up, ist hinter dem Nummernschild des Fahrzeugs angeordnet. In der Primärspule fließt Strom, der ein magnetisches Feld erzeugt, dadurch wird in dem Pick-Up Strom induziert, der die Batterie lädt. Mit einer Zusatzausrüstung kann sogar eine kontinuierliche Datenübertragung zwischen Ladestation und Fahrzeug realisiert werden – wichtig zum Beispiel für das Abrechnen des Tankvorgangs.
Diese Art des induktiven Ladens, die Vahle gemeinsam mit Kostal zur Marktreife entwickeln wird, bietet viele Vorteile: Getankt wird ganz ohne Kabel, Stecker oder mechanischen Kontakt und quasi „nebenbei“, also ohne Eingriff des Fahrers. Während des Ladens gibt es keine herumliegenden Kabel, was das System sowohl vandalismus- als auch unfallsicher macht. Außerdem muss kein Ladekabel mehr mitgeführt werden. Da beim Aufladen der Akkus keine Steckverbindung erforderlich ist, kann auch nichts verschleißen, verschmutzen, kaputt gehen oder mutwillig zerstört werden.
„Dieser erste Auftrag ist für Vahle ein wichtiger Schritt bei der Erschließung eines Zukunftsmarkts. Gemeinsam mit Karabag können wir in einem ersten Feld-Einsatz die Alltagstauglichkeit der Induktiv-Systeme bewerten.“, so Geschäftsführer Michael Pavlidis.
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