Cavotec MSL und Vahle vereinbaren weltweite Kooperation
Mittwoch, 10. März 2010
Cavotec MSL und Vahle freuen sich, die Aufnahme der Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen zur Bereitstellung neuer und innovativer Systeme für die Hafen- und Schifffahrtindustrie bekanntgeben zu können.
„Wir sehen diese Zusammenarbeit als klassisches Beispiel einer gegenseitig vorteilhaften Vereinbarung an“, meint Ottonel Popesco, CEO von Cavotec MSL. „Die Vermarktung der gesamten Leitungswagen-Palette von Vahle und vor allem des neuen vollautomatischen E-RTG-Systems wird uns in die Lage versetzen, unseren Kunden ein noch umfassenderes Komplettpaket anzubieten.“
Im Rahmen dieser Kooperation werden Cavotec und Vahle den Verkauf von Systemen in der Hafenbranche in Regionen aufnehmen, in denen keine Exklusiv-Vertriebsverträge existieren.
„Diese neue Vereinbarung mit Cavotec MSL wird es uns erlauben, unsere Präsenz in der Hafentechnik weiter auszubauen“, erläutern Michael Pavlidis und Dirk Korn, Geschäftsführer von Vahle. „Die Synergien zwischen Vahle und Cavotec auf diesem wichtigen Markt sind offensichtlich.“
Die in Kamen, Deutschland, ansässige Firma Vahle ist das erste Unternehmen weltweit, das ein automatisches Einfahrsystem in die Stromschiene für RTGs in Containergassen ohne zusätzliche manuelle Steckverbindung entwickelt hat. Dieses neue System zeichnet sich durch schnellen, zuverlässigen, leisen und umweltfreundlichen Betrieb aus.
Der automatische Teleskoparm wird einfach über ein Touchpad in der RTG-Fahrerkabine gesteuert. Weitere Vorteile sind die sehr kurzen Ein- und Ausfahrzeiten in die Containergasse und die geringen Platzanforderungen der 2+2-Stromschienen-Anordnung.
Cavotec MSL hat seit mehr als 40 Jahren eine führende Position in der Entwicklung und Fertigung von elektrisch angetriebenen Leitungstrommeln in der Hafentechnik inne. Als führendes Unternehmen im Bereich Leitungstrommeln für horizontale und vertikale Anwendungen bietet Cavotec eine Reihe von Trommeln und entsprechender Starkstromanschlusstechnik für die Elektrifizierung von RTGs an.
VAHLE-Entwicklung setzt neue Standards bei der Elektromobilität
Die Autoindustrie steht vor großen Herausforderungen: Autos müssen umweltverträglich, komfortabel und wirtschaftlich sein. Das Thema Elektromobilität rückt deshalb immer weiter in den Fokus und bildete den Schwerpunkt auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) 2009 in Frankfurt, wo VAHLE seinen Technologievorsprung mit einem wegweisenden Prototypen beweisen konnte. Mit seiner berührungslosen Energieübertragung CPS® bietet VAHLE eine revolutionäre Lösung: „Wir beherrschen die Technologie und setzen sie in der Fördertechnik hundertfach ein. Damit sind wir in diesem Bereich Weltmarktführer“, so Geschäftsführer Michael Pavlidis.
Wer heute ein Elektroauto fahren will, muss mit einem Ladekabel Strom aus der Steckdose tanken – allerdings dauert das Tanken mehrere Stunden und der Akku hat eine begrenzte Reichweite. VAHLE hat dagegen ein berührungsloses System auf Basis der CPS® Produktreihe entwickelt: Ladestationen für Elektrofahrzeuge können auf Parkplätzen und in Garagen im Stand oder als überfahrbare Ladestrecke unter der Straßendecke liegen, einbetoniert, unsichtbar und komplett abgeschirmt. Steht das Auto auf den Abschnitten oder fährt es darüber, kann es berührungslos seine Akkus aufladen und Energie tanken –ohne mechanischen Kontakt und quasi „nebenbei“. Das Auto muss nicht direkt über die Ladestation fahren, sondern hat in eine gewisse Ladetoleranz. Die Übertragung arbeitet nach dem Induktionsprinzip, ähnlich einem Transformator. Auf der Primärseite ist unter dem Fahrzeug ein elektrischer Leiter verlegt, die Sekundärseite besteht aus einem im Fahrzeug verbauten Abnehmer. Im Primärleiter fließt Strom, der ein magnetisches Feld erzeugt. Dadurch wird im Abnehmer Strom induziert, der die Leistung für den Antrieb darstellt.
Berührungslose Energieübertragungssysteme bietet viele Vorteile, wie z.B. den einfachen Tankvorgang und das Entfallen der „gefährlichen“ Steckvorgänge. Oberirdische Ladestationen werden nicht mehr benötigt, was das System vandalenund unfallsicher macht. Außerdem muss kein Ladekabel mehr mitgeführt werden. Zu dem von VAHLE entwickelten Prinzip, welches beim Einsatz von Straßenbahnen übrigens erfolgreich getestet wurde, meint Geschäftführer Pavlidis: „Da beim Aufladen der Akkus keine Steckverbindung nötig ist, kann auch nichts verschleißen oder mutwillig zerstört werden. Wir sind in der Lage, das System so zu gestalten, dass es absolut alltagstauglich ist.“ Dass VAHLE ganz vorn mitmischt, beweist auch die Mitgliedschaft des Unternehmens in der von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Normungskommission: Die Mitglieder, zu denen auch führende Automobilhersteller gehören, einigten sich im Vorfeld der IAA auf einen so genannten Niedrigfeldstandard, um Gefahren durch möglicherweise entstehende Hitze beim Tankvorgang auszuschließen. VAHLE konnte als einziger Aussteller auf der IAA einen voll funktionsfähigen Prototypen präsentieren, der diesen Niedrigfeldstandard bereits heute erfüllt.
Bilder und Animation: IAV
Auszeichnung für Lebensretter
Dienstag, 16. Juni 2009
VAHLE-Mitarbeiter Carsten Petrat spendete Stammzellen für Leukämie-Patienten
Das Kamener Unternehmen VAHLE hat einen Lebensretter in seinen Reihen: Carsten Petrat (34), der als Projektierungsingenieur in der Abteilung CPS arbeitet, hat sich Anfang November zu einer Stammzellspende zur Verfügung gestellt und konnte damit einem leukämiekranken Menschen das Leben retten. „Wir haben großen Respekt vor Ihrer Entscheidung, Ihre Stammzellen zu spenden und so zu helfen“, so VAHLE-Geschäftsführer Michael Pavlidis bei der feierlichen Übergabe einer Urkunde der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS in den Räumen des Unternehmens. Die DKMS ist mit mehr als zwei Millionen Spendern die weltweit größte Stammzellspenderdatei. In den letzten 18 Jahren konnten fast 19.000 Stammzelltransplantationen ermöglicht werden – eine davon durch Carsten Petrat. VAHLE hatte den Mitarbeiter für den Eingriff freigestellt. Die PAUL VAHLE GmbH ist ein weltweit führender Anbieter von mobiler Energie- und Datenübertragungstechnik.
v. links: Paul Vahle-Geschäftsführer Michael Pavlidis, DKMS-Spender Carsten Petrat und DKMS-Mitarbeiterin Bishnupriya Bit
Herr Mukund Vaidya (40) ist diplomierter Maschinenbau-Ingenieur. Er verfügt über 15 Jahre Berufserfahrung in der Hydraulik und anderen Industrieanlagen. Er hat in Indien, den USA und Dubai gearbeitet. Die letzten 4 Jahren hat er als Manager Sales & Business Development bei United Motors & Heavy Equipment in Dubai gearbeitet.
Öko Profit
Dienstag, 2. Juni 2009
Geld gespart, Umwelt geschont
VAHLE für nachhaltiges Verhalten mit ÖKOPROFIT-Urkunde ausgezeichnet
Immer mehr Firmen denken um:
Unternehmerischer Erfolg und Verantwortung für die Umwelt müssen kein
Gegensatz sein. Im Gegenteil: Mittlerweile lässt sich mit ökologisch
nachhaltigem Denken sogar Geld verdienen. Das ÖKOPROFIT-Programm der
NRW-Landesregierung hilft Unternehmen dabei, ihren Ressourcenverbrauch
zu senken und damit nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch die
Betriebskosten zu reduzieren. 590 Betriebe in NRW haben bereits
erfolgreich an diesem Programm teilgenommen. Die Kamener Paul Vahle
GmbH & Co. KG, Spezialist für mobile Energie- und Datenübertragung
für verschiedene Anwendungsgebiete, wurde jetzt als einer von 13
Betrieben aus der Region Dortmund mit der Urkunde der Landesregierung
als „Dortmunder ÖKOPROFIT-Betrieb 2008/2009 ausgezeichnet.
Gemeinsam mit mehreren anderen Betrieben aus der Region Dortmund hatte
sich Vahle zu einer Projektgruppe zusammengetan, um Einsparpotenzialen
auf die Spur zu kommen und Ideen auszutauschen. Die Palette der
Möglichkeiten war so riesig wie der Betrieb selbst: Von der
Sensibilisierung für umweltfreundliches Verhalten im Sinne von Abfall-
und Energiesparen, dem Umgang mit gefährlichen Stoffen über Beschaffung
und Arbeitsschutz reichten die Möglichkeiten. „Konkret dachten wir
beispielsweise über den Austausch alter „Stromfresser“, Zeitschaltuhren
für Kopiergeräte und die Wartung von Heizungs- und Druckluftanlagen
nach“, berichtet Geschäftsführer Michael Pavlidis. „Wir haben uns dazu
entschlossen, an diesem Projekt teilzunehmen, da wir den Gedanken der
Nachhaltigkeit, der hinter dem Erwerb des Zertifikats steckt, voll und
ganz vertreten“, so Pavlidis. „Das Label bietet uns viele Vorteile: Wir
gewinnen einen genaueren Überblick über unsere Kosten, Verbräuche und
Emissionen, können unsere Betriebskosten senken und gleichzeitig die
Umwelt entlasten, wir können Erfahrungsaustausch mit anderen
Unternehmen betreiben und unsere Mitarbeiter für eine wichtige Sache
motivieren – eine tolle Idee!“
Gemeinsam mit anderen Betrieben aus dem Großraum Dortmund hatte sich
ein VAHLE-Team in einem Arbeitskreis zusammengetan, sich in Workshops
informiert und schließlich den Betrieb systematisch auf sensible Punkte
durchforstet. Es wurde eine Liste verschiedener Maßnahmen erstellt und
Ideen ausgetauscht. Dann ging es an die Umsetzung: Der Einsatz moderner
induktiver Beleuchtungstechnik wurden ebenso verändert wie ein neues
Abfallsammelsystem, da man festgestellt hat, dass ein Großteil des
anfallenden Mülls in den Büros eigentlich in den „gelben Sack“ gehört.
Energieintensive Heizungsanlagen wurden ausgetauscht, für Fahrzeuge wie
Gabelstapler ein Wirtschaftlichkeitsvergleich angestellt.
Bewegungsmelder für die Lichtsteuerung in Küchen und Faxräumen wurden
installiert, Holzpaletten wiederverwendet, CO2-freies Druckerpapier
angeschafft, bei Fahrzeugen und Fahrweise auf Energieeinsparung
gesetzt. Auch Glühbirnen wurden durch Energiesparleuchten ersetzt. „In
der Summe sind wir auf ein Einsparpotenzial von rund 36.000 Euro pro
Jahr gekommen. Es wurden 127.000 Kilowattstunden Energie und 460
Kubikmeter Wasser eingespart – von der eingesparten Abfallmenge, die
kaum bezifferbar ist, ganz zu schweigen“, so Projektleiter Dirk
Falkenhahn. Nach der ÖKOPROFIT-Auszeichnung kann Vahle das begonnene
Umweltmanagement bis zur Zertifizierung nach ISO 14001 ff. oder zur
Validierung nach der EMAS-Verordnung führen.
VAHLE liefert bedarfsgerechte Energie- und Datenübertragung für die
Krantechnik, die Lager- und Sortertechnik, Fertigungsautomatisierung,
Hafen- und Fördertechnik. Die Produktpalette reicht von Stromschienen
über Schleifleitungen, Leitungswagen bis hin zur digitalen
Datenübertragung und berührungslosen Energieübertragung.