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FAZ Beitrag zur E-Mobilität |
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Freitag, 16. Dezember 2011 |
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Erster Auftrag für Elektroautos |
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Donnerstag, 15. Dezember 2011 |
Vahle sorgt für induktive Ladung übers Nummernschild
Vahle hat den ersten größeren Auftrag zur Ausrüstung von Elektroautos erhalten. Der Hamburger Unternehmer Sirri Karabag, Marktführer für die Umrüstung von Benzinern auf Elektroantrieb, hat mit Vahle einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Erstmals sollen 20 Fahrzeuge vom Typ Karabag 500 E – das sind umgebaute Fiat 500 – induktiv mit Energie versorgt werden. Die Fahrzeuge werden danach als Firmenfahrzeuge u.a. von Fluggesellschaften und Versicherungen im Einsatz sein.
Vahle biete mit seiner berührungslosen Energieübertragung CPS® (Contactless Power Supply) eine Lösung an, die Karabag überzeugt hat. Strom getankt wird mittels einer mobilen Ladestation, die das Auto mit Strom versorgt, wenn es mit dem Nummernschild an diese Station heranfährt. Auf der stationären Seite ist in Höhe des Nummernschildes eine Spule aufgestellt, die Sekundärseite, das Pick-Up, ist hinter dem Nummernschild des Fahrzeugs angeordnet. In der Primärspule fließt Strom, der ein magnetisches Feld erzeugt, dadurch wird in dem Pick-Up Strom induziert, der die Batterie lädt. Mit einer Zusatzausrüstung kann sogar eine kontinuierliche Datenübertragung zwischen Ladestation und Fahrzeug realisiert werden – wichtig zum Beispiel für das Abrechnen des Tankvorgangs.
Diese Art des induktiven Ladens, die Vahle gemeinsam mit Kostal zur Marktreife entwickeln wird, bietet viele Vorteile: Getankt wird ganz ohne Kabel, Stecker oder mechanischen Kontakt und quasi „nebenbei“, also ohne Eingriff des Fahrers. Während des Ladens gibt es keine herumliegenden Kabel, was das System sowohl vandalismus- als auch unfallsicher macht. Außerdem muss kein Ladekabel mehr mitgeführt werden. Da beim Aufladen der Akkus keine Steckverbindung erforderlich ist, kann auch nichts verschleißen, verschmutzen, kaputt gehen oder mutwillig zerstört werden.
„Dieser erste Auftrag ist für Vahle ein wichtiger Schritt bei der Erschließung eines Zukunftsmarkts. Gemeinsam mit Karabag können wir in einem ersten Feld-Einsatz die Alltagstauglichkeit der Induktiv-Systeme bewerten.“, so Geschäftsführer Michael Pavlidis.
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30 Jahre Fraunhofer IAO |
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Dienstag, 29. November 2011 |
30 Jahre Fraunhofer IAO
Vahle referiert auf dem Stuttgarter Symposium für Produktentwicklung 2011
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Stuttgarter Fraunhofer Instituts IAO
fand am 23. und 24. November 2011 das Stuttgarter Symposium für Produktentwicklung (SSP 2011) statt. Das SSP 2011 verfolgt das Ziel, nationale und internationale Fachleute unterschiedlicher Disziplinen der Produktentwicklung aus Industrie und Wissenschaft in den Dialog zu bringen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Spitzenprodukte effizient und schnell entstehen können. Im Rahmen dieser Veranstaltung hat Geschäftsführer Michael Pavlidis zu dem Thema „Technologiestrategie als Basis für Unternehmensstrategie“ referiert. Vahle hat in 2010 in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut IAO eine Unternehmensstrategie erarbeitet. Das Vorgehen bei der Erstellung einer solchen Strategie, sowie die daraus gewonnenen Erkenntnisse stellte H. Pavlidis beispielhaft dar.
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eRTG Teleskoparm optimiert |
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Mittwoch, 23. November 2011 |
VAHLE stellt erfolgreiche Weiterentwicklung des eRTG Teleskoparms auf der TOC Americas 2011 vorVAHLE hat auf der Fachmesse TOC Americas 2011 in Panama vor einem weltweiten Fachpublikum aus den Bereichen Hafentechnik, Kranhersteller und Port IT seine Neuentwicklung im Bereich E-RTG vorgestellt. VAHLE konnte in jüngster Zeit verschiedene innovative und anspruchsvolle Produkte im Bereich moderner Hafen- und Umschlagtechnik entwickeln und gilt als Spezialist für umweltfreundliche Antriebe im Bereich der Hafenkrane. Das von VAHLE entwickelte System eRTG funktioniert folgendermaßen: Bewegt sich der dieselbetriebene Kran in die Containergasse hinein, kann der Dieselgenerator gestoppt werden und das Fahrzeug wird vollautomatisch mittels eines Teleskoparms über ein innerhalb der Gasse angebrachtes Stromschienensystem mit Energie aus dem öffentlichen Stromnetz versorgt. Diese flexible Lösung besticht durch ihren geringen Platzbedarf, die umweltfreundliche Energieversorgung mittels Elektrizität und die extrem kurzen Ein- und Ausfahrzeiten in die Gasse. Dieser von VAHLE entwickelte Teleskoparm ist nun noch weiter optimiert worden: Der Teleskoparm ist fortan nicht mehr pneumatisch angetrieben und somit auf einen Kompressor auf dem RTG angewiesen, sondern funktioniert mittels modernster frequenzmrichter gesteuerter Antriebstechnik. Die SPS, die auf dem Siemens Simatic S7 System basiert, ist von dem modular aufgebauten Schaltschranksystem komplett getrennt. Durch den zweistufigen Aufbau des Teleskoparms werden viel größere Abstände zwischen RTG und Stahlbau möglich: Während der vertikale Aufbau der Anlage sich bewährt hat und unverändert geblieben ist, hat man im horizontalen Bereich mit 1,70 Meter mehr als die doppelte Länge des Vorgängermodells erreicht. Dadurch können zum einen größere Verfahrtoleranzen erzielt und zum anderen größere Abstände zwischen RTG und Stahlbau überbrückt werden. Sogar doppelseitige Stahlbauten durch die 2 Gassen versorgt werden können sind jetzt möglich. Ein Auto-steering System hält das RTG vollautomatisch in der Spur, sodass die Toleranzen des Teleskoparms nicht überschritten werden können. „Das von uns neu entwickelte System dient dazu, das RTG in das Automationskonzept eines modernen Terminals einzubinden und bringt enorme Kosteneinsparungen in Bezug auf Dieselverbrauch und Wartungskosten. Auch eine Datenanbindung des RTG an das TOS, das Terminal Operation System kann ohne Probleme realisiert werden“, so VAHLE-Geschäftsführer Michael Pavlidis, der die Neuentwicklung vor dem PEMA Technology Forum im Rahmen der TOC vortrug. „Langfristig kann ein Hafen, der sich für eine Elektrifizierung der Stacking Area entscheidet, auch dadurch erhebliche Investitionen einsparen, dass die RTGs mit wesentlich kleineren Generatorsets ausgestattet werden können – insgesamt ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung zukunftsweisende, intelligente und nachhaltige Hafentechnik“.
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Lohnendes Engagement in Nachwuchsförderung |
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Montag, 24. Oktober 2011 |
VAHLE-Fertigungsmechaniker unter den Besten in NRW
Gleich drei junge Fertigungsmechaniker des
Kamener Unternehmens VAHLE
haben ihre Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer mit
einem „Sehr gut“ bestanden: Marc Schönnagel (20), Christopher Grams
(21)
und Marco Hermanni (19). Alle drei waren bereits während ihrer
dreijährigen Ausbildung besonders positiv aufgefallen und wurden
schon
kurz vor Ende ihrer Ausbildung in ihre künftigen Abteilungen
übernommen.
Während Schönnagel jetzt in der Montage arbeitet, wird Christopher
Grams inzwischen in der Fertigung komplexer Produkte im Stahlbau
eingesetzt. Seinen Ausbildern und Vorgesetzten besonders gefallen hat
die sehr gute Leistung von Marco Hermanni: Der junge Mann hat nicht
nur
ausgezeichnete Noten in Zwischen- und Abschlussprüfung erbracht,
sondern
holt inzwischen auch neben seiner Ausbildung sein Fachabitur nach.
Sein
Ziel ist, neben seiner Tätigkeit in der Abteilung Instandsetzung –
hier findet die Reparatur und Wartung aller Maschinen und Anlagen für
die Produktion statt – im nächsten Jahr ein berufsbegleitendes
Studium
zum „Bachelor Maschinenbau Fachrichtung Konstruktionstechnik“ an der
Fachhochschule Essen zu beginnen. Wie bereits bei einigen seiner
Vorgänger wird das Unternehmen hierfür Hilfestellung leisten. „Für
VAHLE
als Technologieunternehmen ist es ein wesentlicher Erfolgsfaktor, gut
ausgebildete und motivierte Mitarbeiter weiter zu entwickeln und
langfristig zu binden. VAHLE verfolgt dabei seit langem die
Strategie,
den eigenen Nachwuchs bestmöglich zu fördern“, betont der technische
Geschäftsführer Michael Pavlidis. Neben den drei
Fertigungsmechanikern
haben noch fünf weitere Auszubildende ihre Ausbildung bei VAHLE
erfolgreich abgeschlossen, darunter Industriekaufleute, technische
Zeichner und Fachinformatiker. Das Engagement des Unternehmens für
die
Nachwuchsförderung ist groß: VAHLE hat in diesem Jahr elf neue
Auszubildende eingestellt, davon vier allein nachträglich noch zum 1.
Oktober. „Wir bilden über Bedarf aus, um auf diese Weise dem
Fachkräftemangel entgegen zu wirken“, betont Pavlidis. Ein weiterer
Schritt in diese Richtung ist die Erweiterung und Modernisierung der
firmeninternen Ausbildungswerkstatt. Die PAUL VAHLE GmbH ist ein
weltweit führender Anbieter von mobiler Energie- und
Datenübertragungstechnik.
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